50 Jahre Hotel Das Central Sölden
WIE ALLES BEGANN

ZWEI HOTELIERS UND EIN VIEHHÄNDLER. Mit der lifttechnischen Erschließung des Gaislachkogls im Jahr 1966 feierte Sölden einen historischen Meilenstein in seiner Geschichte. Treibende Kräfte der Entwicklung zum bekannten Tourismusort waren die drei Gründer der Bergbahnen Sölden Hans Falkner, Hermann Gurschler und Martin Riml. Ihrem Pioniergeist ist es auch zu verdanken, dass im Dezember 1969 das Sporthotel Central eröffnete.

"Ein Gutes Hotel muss her"

Mit dieser Ansage gingen die Tourismuspioniere Falkner, Gurschler und Riml Mitte der 1960er Jahren ans Werk. Ihr Ziel: Endlich einen hochqualitativen Unterkunftsbetrieb in ihrer eigenen Heimatgemeinde zu schaffen. Der Antrieb der drei Macher bestand darin, neben dem kontinuierlichen Ausbau des Skigebiets auch ein attraktives Beherbergungsangebot zu realisieren. Obwohl Sölden zur damaligen Zeit schon als Tourismusort bekannt war, mangelte es an Betten in der gehobenen Kategorie. Gleichzeitig setzten die drei Pioniere auf ihre Vorbildfunktion und hofften, dass die Bereitschaft, in Qualität zu investieren, viele Nachahmer finden würde. Kurz vor Weihnachten 1969 – nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit – eröffnete das „Sporthotel Central“ seine Türen und ist seitdem für Gäste aus aller Welt eine beliebte Heimat auf Zeit.

"Ein guter Seilbahner muss auch ein guter Kaufmann sein"

Mit Mut, Entschlossenheit und dem Willen, neue Dinge anzugehen, agierten die Hoteliers Martin Riml, Hermann Gurschler und Viehhändler Hans Falkner als Motoren des Tourismus in Sölden. Weshalb ihnen dennoch der Titel „Die 3 Husaren“ zugeschrieben wird, bleibt ein Geheimnis, denn waghalsige Unternehmen waren nicht ihre Sache. Trotz der touristischen Erfahrung seiner zwei Kompagnons übernahm Hans Falkner aka „Buggls Hans“ die Initiative beim Projekt, mit dem Central ein gehobenes Haus in Sölden zu realisieren.

Die drei Pioniere von Sölden
DIE ENTSTEHUNG VOM HOTEL DAS CENTRAL

DIE DREI PIONIERE Hans Falkner, Hermann Gurschler und Martin Riml erkannten früh, dass die Entwicklung des Wintersports große Zukunftschancen für Sölden offenbart. Dank ihrer Weitsicht und dem Bekenntnis, vor Ort zu investieren, profitierten nicht nur die eigenen Unternehmen. Für zahlreiche Einheimische schufen die Pioniere die Grundlage, sich eine Existenz aufzubauen.

DIE DREI PIONIERE VON SÖLDEN

Hermann Gurschler

PUNKTGENAU. Obwohl Sölden in der Nachkriegszeit bereits 1948 über den längsten Lift Österreichs verfügte, gestaltete sich der Start schwierig. Der Seilbahngesellschaft drohte das Aus. Nur durch das aktive Eingreifen von Hans Falkner, Hermann Gurschler und Martin Riml war der Weiterbestand gesichert. Obwohl Gurschler nicht als Mann großer Worte beschrieben wird, bleiben seine Handschlagqualität und das Auf-den-Punkt-Bringen von Argumenten in Erinnerung.

DIE DREI PIONIERE VON SÖLDEN

Martin Riml

EHRGEIZIGE PERSÖNLICHKEIT. Das Unternehmertum lag auch Martin Riml im Blut, der als leutseliger Mensch im Ötztal bekannt war. Schon in frühen Jahren gründet er ein Sportgeschäft und steigt dann mit dem Hotel Post und dem Sonnblick in Hochsölden auch in die Hotellerie und Gastronomie ein. Später baute er den heute noch bestehenden Sölderhof.

DIE DREI PIONIERE VON SÖLDEN

Hans Falkner

BAUERNSCHLAU. Dritter im Bunde war Hans Falkner, auch bekannt als „Buggls Hans“. Der gelernte Bäckermeister verzichtete gern auf ein Leben in der Backstube und zog die Tätigkeit als Viehhändler vor, wo er viel Erfahrung und Verhandlungsgeschick erwarb. ÜSein Ziel, aus Sölden einen Wintersportort ersten Ranges zu machen*, verfolgte er hartnäckig. Dies auch dank seiner beiden Kollegen Gurschler und Riml, die ihm als Geschäftsführer der Skiliftgesellschaft den notwendigen Freiraum zugestanden hatten.

FINDUNGSPHASE

Lieber eine Referenz an das bekannte Restaurant „Drei Husaren“ mit gehobener Küche in Wien oder einen Namen, der einfach aussagt, was die Kernbotschaft ist, wie „Sporthotel Central“? Die Führungsriege der Bergbahnen Sölden entschied sich aufgrund der zentralen Lage für die zweite Möglichkeit. Ein weiser Entschluss. Der Name hat schon über fünf Jahrzehnte Bestand, wenn auch mit Adaptionen in Sachen Wortmarke und Logos. Hieß das Haus zu Beginn noch „Sporthotel Central“, verschlankte sich die Bezeichnung zunächst auf „Hotel Central“ und lautet aktuell „Das Central“.

Angelika Falkner

Gastgeberin im Hotel Das Central

Bereits als Kind faszinierte sie die spezielle Atmosphäre des Mikrokosmos Hotel. Diese Leidenschaft nahm seither nie ab. Selbst als die Schülerin ihre Ferien arbeitenderweise im Haus verbrachte. Seit 1978 hat das Central einen Fixplatz in ihrem Leben und zusammen mit Gottlieb Waschl übernahm sie 1990 dessen Führung. Ähnlich wie die große Édith Piaf bereut sie nichts. Klares Bekenntnis: “Ich würde mich immer wieder für diesen Beruf entscheiden.” Zu sehr schätzt Angelika die Möglichkeit, auf Menschen aus verschiedenen Ländern zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Dies entspricht dem Naturell der guten Zuhörerin.

Weitere Einblicke in die Hotelgeschichte

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